Narita – 29.04.2016

Wir treffen früh genug (gut schweizerisch) am Shinkansen Terminal von Kyoto ein. Etwas wehmütig haben wir das süsse Häuschen (Machiya  Momiji) verlassen. Es war wirklich wunderschön, dort zu wohnen. Der Shinkansen trifft drei Minuten vor Abfahrtstermin ein, und er fährt pünktlich ab, wie schon bei der Hinfahrt. Auch die zweite Fahrt in diesem Hochgeschwindigkeitszug beeindruckt immer noch. Jetzt wieder gute zwei Stunden totschlagen mit Essen und Musik über Kopfhörer. Zwischendurch ein wenig aus dem Fenster schauen und so geht die Zeit recht schnell vorbei.

In Tokyo am Bahnhof merkt man wieder, dass man in einer Millionenstadt ist. Gewaltige Menschenmassen strömen durch die verschiedenen Portale in dieser Station. Trotzdem finden wir problemlos den Zug nach Narita. Wir müssen einfach vorher noch die Gutscheine in Tickets umtauschen. Eine Beamtin hilft uns sehr freundlich und zuvorkommend. Überhaupt, das hat mich fast am meisten beeindruckt, wie aufmerksam und hilfsbereit die Menschen hier sind. Obwohl Zeichensprache besser funktioniert als Englisch, weil einfach fast niemand englisch spricht.

In Narita angekommen müssen wir den Hotelbus erwischen. Es steht genau wo und um welche Zeit er kommt und man kann sich drauf verlassen. Es dauert keine Minute, bis der Chauffeur die Koffern verstaut hat und weiter fährt. Die sind so extrem gut organisiert. Zum Beispiel beim Beladen des Bus mit den Koffern hat der Fahrer eine Platte mit Koffern belegt und diese dann mit einem Kick nach hinten geschoben, um wieder vorne einzufüllen.

Und schon sind wir im Hotel angekommen. Wir buchen noch für das Nachtessen im Hotel einen Tisch. Etwas ausruhen und sich frisch machen, dann geht es zum Znacht. Das Buffet ist reichhaltig, die Qualität ist in Ordnung.

Zum Abschluss dieser herrlichen Reise gönnen wir uns noch ein paar Drinks in der Hotelbar. Die ist im obersten Stock dieses gewaltigen Kastens und bietet eine unglaubliche Aussicht auf den Flughafen. Das sieht bei Nacht mit den vielen Lichtern wirklich reizvoll aus.

Mein Reisebericht endet hier. Morgen ist nur noch der Rückflug und mit SBB nach Hause. Bin etwa um 17:00 Uhr wieder daheim in Chur.

Danke, dass ihr so fleissig mitgelesen habt.