Tokyo – 24.04.2016

Der Tag fängt gut an. Wir verpennen und wachen zum vereinbarten Termin auf. 😬 Das war dann auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit zum Spott für die Jungmannschaft.

Nach üppigem Frühstück bei "Chez Lui", mit sagenhaft feinen Backwaren, fahren wir zum Senso-ji Shrine . Das soll Tokyo's berühmteste Sehenswürdigkeit sein. Ein untrügliches Indiz dafür ist die endlose Einkaufsgasse vor dem eigentlichen Eingang. Ich schätze Mal mehrere hundert Verkaufsstände sind hier in einheitlichen kleinen Häuschen untergebracht. Die ganze Gasse ist dicht mit Leuten. Man bewegt sich im Strom oder gar nicht.

Die Shrine-Anlage selbst besticht mit dem imposanten Eingangstor. Gewaltige Laternen hängen dort. Der Tempel ist ein Bollwerk, wunderschön, aus Holz gefertigt und mit weisser Farbe und Gold verziert.

Senso-Ji shrine

Auf der Innenseite des Eingangstores hing eine gigantische, aus Stroh gefertigte Sandale. Sie wiegt über zwei Tonnen. Wer diese Sandale berührt hat immer gesunde Füsse, oder so.

Sandale

Zwei japanische Frauen in ihren Kimonos baten mich, von ihnen ein Bild zu machen mit deren Handy. Darauf hin fragte ich, ob ich auch ein Bild von ihnen machen dürfe und sie posierten bereitwillig. Diese Kimonos sind einfach Kunstwerke.

Kimono

Nach dem Besuch im Senso-Ji Shrine fahren wir mit zig verschiedenen Bahnen zum East Garden of  the Imperial Palace. Diese Gartenanlage wurde 1960 im Rahmen eines Renovationsprojektes des Imperial Palace realisiert und 1968 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Beeindruckend sind die speziellen Mauern mit den schräg gestellten Steinen. Dieser öffentliche Teil umfasst schlappe 210'000 Quadratmeter. Es gibt 84 verschiedenen Sorten von Iris Blumen, Rosen, Bambus und vieles mehr. Besonders hübsch ist der Bereich der Teichanlage. Von einem bestimmten Punkt aus sieht man den Mount Fuji, wenn das Wetter mitmacht.

Das Nachtessen nehmen wir heute in Ropongi Hills, genauer gesagt, im Restaurant Warayakiya. Es ist von Vorteil, wenn man Plätze im Voraus reserviert. Dort wird am offenen Feuer gekocht und der Thunfisch noch kurz geräucht. Ein kulinarisches Highlight und ein echt cooles Lokal mit fröhlicher Stimmung. Das Viertel in Ropongi ist hochmodern und hat viele exklusive Geschäfte, wie Armani, Luis Vitton, Michael Kors etc. Männer, lasst die Kreditkarte zu Hause! 😂😂😂

Müde und gesättigt fahren wir dann ins Hotel.